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Stimmbildung

Gute SängerInnen kennen ihren Körper, denn er ist ihr Instrument
und gibt der Stimme ihre Ausdrucksmöglichkeiten.
Mit ihm steht und fällt unsere Stimme und ihre Funktionen:
Volumen, Intonation, Flexibilität.

Wie eine Stimme klingen soll hängt von der gewünschten Stilistik ab.
Z.B. Klassik, Rock, Flamenco, Jazz, Gospel usw.,
Viele Kulturen haben eine ganz eigene Klangvorstellung.

Ich arbeite seit vielen Jahren mit einem Stimmbildungssystem,
welches ich speziell für den Jazz- und Pop-Gesang entwickelt habe.


Es enthält:
  1. Techniken aus dem Belcanto
  2. Funktionales Stimmtraining
  3. Beweglichkeitsübungen
  4. Methoden zur Erweiterung des Stimmumfangs
  5. Übungen zum ökonomischen Körpereinsatz

Ziel ist es, die Muskulatur aus Verspannungen zu lösen. So können wir die Muskeln, die wir zum Singen brauchen, effektiv einsetzen.

Meine Arbeit besteht aus folgenden Bereichen:
a) Körperarbeit
durch Bewegungen und durch Ertasten Muskelfunktionen unterscheiden lernen:
welche Muskeln arbeiten beim Singen selbst?
welche Muskeln verspannen sich nur und stören dadurch den Singvorgang?
Durch verschiedene Körper- und Bewegungsübungen kann man die speziellen Verspannungen lösen
und die zum Singen notwendigen Muskeln trainieren.
b)Wahrnehmung
Klanganteile unterscheiden lernen Körperbewußtsein
durch Vorstellung von neuen Klängen oder Bildern eingefahrene Muster verändern
c)Muskeltraining
Beweglichkeitsübungen
Stimmumfang erweitern


Jazzgesang

Swing und Bossa Nova, Jazz-Balladen und Bebop, Blues und Pop
sind die Stilistiken an denen ich mit SängerInnen arbeite.
Die Auswahl erfolgt je nach Level und Geschmack.
Die Interpretation des Songs und die Art, wie daran gearbeitet wird hängt vom jeweiligen Stil ab.
Der Stil gibt die Rhythmik, den Groove vor, auf dem sich die Phrasierungen aufbauen.

Mit gutem Swingfeeling und/oder einem Gefühl für Offbeats
wird ein Song erst lebendig.
Mit interessanten Phrasierungen und der richtigen Dynamik wird es dann abgerundet und zu einer gut erzählten Geschichte.

Improvisation macht Spaß und ist außerdem eine gute Art schöne Phrasierungen zu entwickeln. Als Mittel dazu ist es günstig sich mit Harmonielehre zu beschäftigen, aber das ist kein Hexenwerk!
Auch Harmonien gehen erstmal über die Ohren und dann über den Kopf.
Es gibt sehr musikalische Möglichkeiten, sich an Harmonielehre heranzutasten.

SängerInnen lernen Musik anders als InstrumentalistInnen.
Bei uns erschließt sich die Musik fast ausschließlich über das Gehör,
denn wir haben keine manuelle Gedächtnismöglichkeit wie InstrumentalistInnen, dafür können wir leichter harmonische Zusammenhänge über das Hören wiedererkennen.

Ich arbeite deshalb nach eigenen Konzepten, die ich speziell für unser Instrument, die Stimme, entwickelt und zugeschnitten habe.
Denn unsere Ohren sind der zentrale Dreh- und Angelpunkt.


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Der Gesangsunterricht findet im

Vocal Jazz Institut

statt

Höhenstr. 40 HH
60385 Frankfurt/M